Ich möchte euch da noch jemanden vorstellen..

Geburtsreportage

Geburt Lorenz

 

Newborn

Lorenz Bitterwolf

Geschwister

Leo Lorenz und Luis

Lorenz 10.01.20

– oder erstens kommt es anders, zweitens als man denkt..

Lange habe ich gegrübelt wie und wann ich ihn euch vorstelle: Unseren Lorenz, geboren am 10.10.2019. Meinen dritten Jungen.

Ja er war ungeplant und „doch“ irgendwie geplant. Ihr fragt jetzt sicher, ja was denn nun!?! Wir hatten das Thema drittes Kind einfach noch nicht ganz abgehakt, aber eben auch nicht mehr bewusst darauf „hingearbeitet“ und eigentlich ja, schon abgeschlossen.

Somit kam er „einfach“ wann es sein sollte! Und zwar genau da, als uns unsere Oma leider verlassen hat!

Und dann, war da erst einmal der Verlust und gleichzeitig eine Freude doch auch der Gedanke, wie soll dass alles funktionieren und weiter gehen. Aber wer mich kennt kann sich vorstellen dass ich es erst mal sehr locker gesehen habe und wusste es funktioniert schon irgendwie.

Und so habe ich letztes Jahr mit unserem kleinem Schatz unterm Herzen noch fleißig meine geplanten Hochzeiten, sowie viele andere wunderbare Shootings „durchgezogen“. Aber genau das war es auch! Ein „durchziehen“. Ich habe meine Schwangerschaft gar nicht erst groß bekannt gemacht. Ich wollte es einfach für mich selbst genießen, ohne großes Trara drum rum und auch wegen ein paar bestimmter familiären Gründen. Denn es steigt auch ein Druck in einem auf wie; wie stemme ich alles, falls es nicht mehr geht, wie lange wird es überhaupt funktionieren und wie wird alles danach..

Man macht Pläne, stimmt sich ab und doch kommt alles anders als geplant. Ihr wisst doch, wie geht dieser eine Spruch: erstens – kommt es anders und zweitens – als  man denkt. Und eines war mir von der ersten Minute an klar: aufhören oder Pause machen wollte ich einfach nicht! Und fast wäre ja auch alles nach Plan aufgegangen. Wenn da nicht diese zwei „kleinen“ Zwischenfälle gewesen wären. Wovon einer leider sogar mit einem Krankenhausaufenthalt mit einer geprellten und einer angebrochenen Rippe endete – mein Treppensturz und das im 7. Monat. Und der andere eine personelle Veränderung nach sich zog, so dass ich im Geschäft – Büro auch erst wieder bei Null beginnen musste. Aber gut – auch dass haben wir alles relativ gut überstanden.

Dann war er da, der große Tag. Wir duften ihn in unsere Arme schließen. Begleitet von einer lieben Kollegin ließen wir die Geburt – den Kaiserschnitt – fotografisch begleiten. Unwiederbringliche Momente festgehalten und mir war es unglaublich wichtig. Und es war wunderbar! Die beiden großen Brüder freuten sich auch sehr über unseren Familienzuwachs und bereits nach 5 erholsamen Tagen Vollpension durfte ich nach Hause.

Und dann war er ziemlich schnell wieder da: der Alltag – und dass nun mit 3 Kindern – und dann war da ja auch noch das Geschäft. Wie sollte es nun also weiter gehen und dass auch noch kurz vor Weihnachten. Wieviel arbeitet man, wen weißt man ab, weil man es zeitlich nicht schafft – warum lässt man sich nicht einfach „gern haben“ und arbeitet überhaupt.

Zum einen wollte ich es gar nicht – das aufhören – denn ich liebe einfach unglaublich was ich tue und zum anderen steht da auch eine gewisse Verpflichtung vor einem, wenn man sich zu so einer Selbstständigkeit entscheidet, wie ich es gemacht habe. Und ich wollte es schaffen. Alles unter einen Hut bringen.

So begann ich bereits nach wenigen Wochen nach der Geburt wieder mit vereinzelten Shootings und natürlich mussten auch noch die Aufträge von davor abgearbeitet werden. Und dann war sie wieder da, die Realität und dass eben nicht immer alles nach Plan läuft. So mussten wir die ein odere andere gesundheitliche „Watschn“ einstecken.

Zack stand dann auch schon Weihnachten vor der Tür und das war dann auch mal die Zeit wo ich mich zurück ziehen konnte. Handy aus und nur noch Familie. Man macht sich bewusst was hat man alles geschafft, aber auch was nicht.

Dann geht es wieder loss, das Grübeln. Aber wer setzt da eigentlich den Massstab. Was muss man schaffen, wieviel und vor allem zu welchem Preis!?! Wem muss/soll man gerecht werden und warum? In erster Linie nur mal sich selbst und seiner Familie. Aber was wenn man das nicht mehr kann, oder besser gesagt, man nicht merkt, dass man nur noch funktioniert.

Es sind die Kinder die es einem dann umso deutlicher machen. Da ist das Schulkind dass die Zeit braucht alles zu verstehen, der vierjährige, der voll in der „Trotzphase“steckt und am besten 24 Stunden aufmerksam möchte und gefordert werden will und dann ER – unser Lorenz der einen als Mama einfach zu 100% will und braucht.

Und nun wird er heute schon drei Monate „alt. Drei Monate die mich völlig auf den Kopf gestellt haben. Zweifeld über das was man alles richtig und was falsch macht. Höhen und tiefen durchgemacht hat. Ganz am Boden war und jede Form des Babyblues mitgenommen hat um dann aber auch wieder aufzustehen und zu wissen wofür man das alles macht – für die Familie.

Aber auch mein anderes Baby – mein Studio bekommt nach und nach wieder seine Aufmerksamkeit. Aber eben jetzt noch nicht voll. Sondern erst wenn es wieder geht! In welchen Umfang es weiter geht gibt es bald zu lesen.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle auch noch bei zwei lieben Kolleginen für die wunderbaren Bilder! Zum einen bei Samantha Freinbichler www.frei-kamera.de für die wunderbare Geburtsreportage und ganz besonders bei der lieben Rinie Santamaria www.riniesantamaria-fotografie.de bei der wir die so besonderen Newbornbilder gemacht haben. Dazu werdet ihr aber in nächster Zeit noch einen eigenen Beitrag zum lesen bekommen.

 

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